Gesunde Ernährung > So essen wir Deutsche
Wir Deutsche essen zu fett!

Die Versorgungslage der deutschen Bevölkerung hat sich in den letzten 30 Jahren deutlich verbessert. Wir können aus dem Vollen schöpfen, Essen und Trinken ist für jedermann erschwinglich, auch können wir uns beim Essen und Trinken Luxus leisten. Dies führt aber vielfach dazu, dass die Menschen über die Stränge schlagen.

Seit Jahren werden Statistiken über unser Konsumverhalten und über unsere Ernährung geführt. Das statistische Bundesamt, das Landwirtschaftsministerium, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und viele andere Organisationen berichten regelmäßig über die Entwicklung unserer Ernährung und über unseren Versorgungsstatus. Daraus geht hervor, dass unsere Versorgungslage von Jahr zu Jahr besser wird, gleichzeitig aber unsere Ernährungsweise immer schlechter.

Für den Verbraucher in den Industrieländern stellt sich nicht die Frage nach der ausreichenden Versorgung mit Nahrungsmitteln, sondern die Forderung, aus dem reichlichen Angebot von Nahrung eine richtige und sinnvolle Auswahl zu treffen. Tatsächlich weist die Ernährung westlicher Industrienationen deutliche Diskrepanzen zwischen den Ernährungsempfehlungen und den zugeführten Nährstoff- und Energiemengen auf. Und die Anzahl übergewichtiger Menschen, vor allem die der Kinder, steigt. 

Die Aufnahme von Fett und Proteinen ist durchschnittlich viel zu hoch. Der damit häufig verbundenen hohen Energieaufnahme steht kein entsprechender Energieverbrauch (Bewegung) gegenüber. Die Folge der energetischen Überversorgung sind ernährungsabhängige Krankheiten wie z.B. Übergewicht, Bluthochdruck sowie Arteriosklerose, die mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall assoziiert sind.

Viele Menschen gefährden durch eine falsche Lebensmittelauswahl ihre Gesundheit und Vitalität, obwohl sie sich eigentlich hervorragend mit allen erforderlichen Nahrungsmitteln versorgen könnten.

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